Auf dem Programm
stehen Raritäten der französischen Orgelliteratur des 17. und 18.
Jahrhunderts. Daneben werden moderne Werke zu hören sein, die Bezug
nehmen auf die Kompositionen der alten Meister. So entsteht ein
Wechselspiel zwischen den Zeiten, ausgehend vom gregorianischen Choral
über eine ornamentale musikalische Sprache bis hin zur Moderne. Im
Brennpunkt steht die "Klarheit, der Geschmack an der Farbe und
die Feinheit der Harmonie".
Jean Boyer, geboren 1948, begann sein Musikstudium in Toulouse,
einer Stadt, die für hochqualitative Orgeln bekannt ist. Diese
außergewöhnlichen Instrumente spielten eine zentrale Rolle in Jean
Boyers musikalischer Ausbildung. Jean Boyers Tonaufnahmen sind von
Musikkritikern begeistert besprochen und mit dem Grand Prix du Disque
ausgezeichnet worden.
In Zusammenarbeit mit der "reihe 0 Tage aus Kunst [im
Bregenzerwald]" http://www.tageauskunst.com.

Pfarrkirche Hl. Philippus und
Jakobus, Schoppernau
Um 1500 stand am Platz der
heutigen Kirche – auf einer Anhöhe - eine Kapelle. 1710 wurde dort
eine Kirche mit einem Turm für drei Glocken erbaut. 1956/57 erfolgte
eine Vergrößerung des Kirchenraums. Besonders kunstvoll sind die
geschnitzte Eingangstüre und das Chorgestühl.
An der Außenseite der
Kirchwand befindet sich ein Denkmal mit Profilportrait des
Bregenzerwälder Literaten und Sozialreformers Franz Michael Felder
(1839-1869).
Die Orgel
1838 erhielt die Kirche ihre
erste Orgel mit 14 Registern von Severin Eckart von Stiefenhofen. 1891
baute Anton Behmann (aus Schwarzach/Vorarlberg) eine neue mechanische
Orgel mit 11 Registern ein.
1981 wurde eine neue Orgel aus
dem Hause Rieger (Schwarzach/Vorarlberg) mit 26 Registern eingeweiht.
Jean Boyer
geboren 1948, begann sein Musikstudium in Toulouse, einer Stadt,
die für hoch-qualitative Orgeln bekannt ist. Diese
außergewöhnlichen Instrumente spielten eine zentrale Rolle in Jean
Boyers musikalischer Ausbildung, die er bei Xavier Darasse abschloss.
Francis Chapelet und André Isoir - beides Organisten an der Kirche
Saint-Séverin in Paris – beeinflussten ihn. Jean Boyer wurde selbst
Organist an dieser Kirche (er hatte diese Stelle bis 1988 inne) und
versah das gleiche Amt auch an der historischen Orgel der Eglise Saint
Nicolas-des-Champs (bis 1995).
Jean Boyers Tonaufnahmen sind von Musikkritikern begeistert
besprochen worden und mit dem Grand Prix du Disque
ausgezeichnet. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Jean Boyer ein
hingebungsvoller Pädagoge. Er unterrichtete mehrere Jahre am
Konservatorium in Lille und ist zur Zeit Professor für Orgel am Conservatoire
National Supérieur de Musique de Lyon und 'regular visiting
teacher' am Conservatorium van Amsterdam.
Orgelrecital "Musik aus Frankreich" am 31. März 2000
Jehan TITELOUZE - Magnificat quinti toni [6 versets]
Anonyme français XVIe - "Quand j’eu congneu en ma pensée"
Jehan ALAIN - Variations sur un thème de Clément Janequin
Charles RACQUET - Fantaisie
Louis COUPERIN - Conditor alme siderum à 2 dessus, Fantaisie du 4e
ton
Nicolas de GRIGNY - Extrait de la Messe pour orgue: Récit de Tierce
en taille
Jean LANGLAIS - Extraits de la Suite Française: Prélude sur les
grands jeux, Française, Nazard
Benoît MERNIER - Invention 2
François COUPERIN - Offertoire sur les Grands Jeux |